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Das war [nach 21]: die Projektidee kam auf als nur noch eine kleine Gemeinschaft ernsthaft daran glaubte, dass nach dem 21.12. Weltschluss wäre. Also, wie diesen Tag danach festhalten? Wie würden wir das Thema interpretieren? http://www.le4el.de/after21
Meine Idee: auf Spurensuche gehen, nach Leben, nach Erinnerungen an den letzten Tag. Dies jedoch so umgesetzt, als wäre es wohl der letzte Tag gewesen. Gegen 6Uhr aufs Rad gestiegen, leichter Nieselregen, aber nicht zu kalt. Nach21 ist noch irgendwie da, der Tag danach noch kein eigener Tag. Alles gehört noch ins Gestern, dann, wenn man etwas die ersten Spuren des Samstagsmorgen ignoriert. Mein Fotoareal der Leonrodplatz und das Schwere-Reiter-Gelände. Die Bäckerei empfängt ihre ersten Kunden, aber die Straßen sind zu dieser frühen Zeit noch leer. Eine Tram wird kurzerhand so in Szene gesetzt, als wäre Sie des Nachts gestrandet und stände jetzt verlassen auf den Gleisen. Auf dem Schwere-Reiter Areal mystische Stimmung, verlassene Gebäude, fahles Licht einzelner Straßenlaternen, nasser, spiegelnder Asphalt, Grafitti an den Hauswänden.  Perfekt geschaffen für die verlorene Stimmung nach dem 21.
Später geht die Suche weiter: die verlassene, aber grell beleuchtete Tramhaltestelle, der regendurchtränkte Weg Richtung Olympiagelände. Der verlassene Platz vom Sommertollwood und mittendrin die stille, einsame Enklave von Pfarrer Timofei.
timofei

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